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Leinenzwang

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Leinenzwang

Beitrag von Phoenix am Mo Apr 27, 2009 3:41 pm

Seit dem 1. April gibt es auch in Italien Leinenzwang für Hunde, wobei diese maximal 1,5 Meter lang sein darf. Außerdem ist das Mitführen eines Maulkorbes Pflicht. Das Ganze, um 'Hundeangriffe' auf Menschen und andere Tiere zu vermeiden. Außerdem müssen die Hinterlassenschaften von Hunden beseitigt werden. So die Tasso-Meldung.

Philip McCreight von TASSO äußert sich dazu wie folgt:
Hinsichtlich der geforderten Beseitigung von Hundehäufchen habe ich ein gewisses Verständnis für eine gesetzlich Regelung. Beim generellen Leinenzwang in Städten und Parks und dem grundsätzlichen Mitnehmen eines Maulkorbs ist man aber deutlich über das Ziel hinaus geschossen. Ein Leinenzwang allein verhindert noch lange keinen Beißvorfall. Denn meist ist das Problem am anderen Ende der Leine zu finden.

Die Sache mit dem Leinenzwang haben wir ja ähnlich auch in Deutschland. Und ich kann Tasso nur zustimmen. Die 'Problemhunde' sind mit und ohne Leine gleich problematisch - weil der Begleiter des Hundes nicht die nötige Aufmerksamkeit, Verantwortung, Reaktion und Erziehung aufbringt, gleich ob er sich nun am anderen Ende der Leine befindet oder ob gar keine Leine im Spiel ist.

Ein unangeleinter Hund ist überhaupt kein Problem, so lange er unter Kontrolle ist und bleibt. Und dasselbe trifft auf einen angeleinten Hund zu. Was nutzt die Leine, wenn das andere Ende Gefahrensituationen nicht erkennt oder sie ignoriert, hinter dem 'Problem', also dem Hund herstolpert und sich der Hund in das Opfer seiner Wahl verbeißt oder ins nächste Auto oder Fahrrad läuft?

Wir haben hier auch so ein Kaliber, Jacko wurde bereits 2 Mal von ihm gebissen - einmal war er (der andere Hund) unangeleint, einmal angeleint. Im ersten Fall hätte es genügt, wenn der Besitzer, der das Aggressionspotential seines Hundes genau kennt, die Augen auf gehabt hätte, uns gesehen hätte und sein Hund nicht 50 Meter hinter ihm unbeobachtet gelaufen wäre. Er hat überhaupt erst was gemerkt, als es schon passiert war. Während ich, etwa 200 Meter von ihm entfernt, Jacko (der ebenfalls unangeleint war) direkt neben mir hielt, weil so was sieht man doch einfach zeitig ... Aber einseitige Aufmerksamkeit und Kontrolle nutzt ja nix, wenn dann ein blutrünstiges Etwas auf einen zugeschossen kommt und zuschlägt. Das andere Mal war er angeleint, und das andere Ende der Leine hatte wiederum in Tagträumereien versunken uns auf der anderen Straßenseite (Jacko diesmal ebenfalls angeleint und auf der von den beiden abgewandten Seite neben mir) nicht sieht und hinter seinem angreifenden Hund herfliegt, der sich wiederum in Jacko verbeißt, und nicht mal dann zu einer angemessenen Reaktion fähig ist.

Was meint ihr oder was sind eure Erfahrungen, macht Leinenzwang überhaupt Sinn, um Probleme mit Hunden zu verhindern? Was wären die Alternativen?
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