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"Kampfhund" erschossen

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"Kampfhund" erschossen

Beitrag von Felis silvestris am Di März 03, 2009 9:52 pm

Huhu!

In Berlin Köpenick hat ein Polizist einen "Kampfhund" erschossen, weil das knurrende und Zähne fletschende Tier ihm nicht aus dem Weg gegangen ist/ zurück gerufen wurde.


http://www.berlin.de/aktuelles/berlin/detail_dpa_20516814.php

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1046257/Polizist_erschiesst_aggressiven_Kampfhund.html

Was meint ihr? Wär das in der Situation nötig gewesen? Wie hätte der Polizist anders reagieren können? (Hätte er überhaupt?) Und hätte er anders reagiert wenn dort eine andere Rasse gestanden hätte?
Wie kann man persönlich in so einer Situation handeln?

Ich auf jeden Fall bin traurig über einen Fall, der wieder zur Angst vor Listenhunden beiträgt und von einem fachkundigen Halter vermieden worden wäre Neutral
LG
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Re: "Kampfhund" erschossen

Beitrag von Lady Gandalfia am Mi März 04, 2009 1:29 am

Ich finde solche Aktionen unnötig und eine andere Rasse hätte man wahrscheinlich nicht erschossen. Aber wie immer finde ich solche Artikelaufmachungen am unnötigsten. Wäre es ein Pudel, hätte kein Hahn danach gekräht.
In Niedersachsen hat sich das Gesetz 2003 so geändert, dass es bei uns keine "Listenhunde" mehr gibt, sondern eine Erlaubnispflicht für gefährliche Hunde besteht. Ob ein Hund gefährlich ist, richtet sich da aber nicht mehr nach Rassen:

"(1) Wer einen nach Maßgabe des Absatzes 2 gefährlichen Hund hält, bedarf der Erlaubnis.

(2) Erhält die Behörde einen Hinweis darauf, dass ein Hund eine gesteigerte Aggressivität aufweist, insbesondere Menschen oder Tiere gebissen oder sonst eine über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Angriffslust oder Schärfe gezeigt hat, so hat sie den Hinweis von Amts wegen zu prüfen. Ergibt die Prüfung Tatsachen, die den Verdacht rechtfertigen, dass von dem Hund eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgeht, so stellt die Behörde fest, dass der Hund gefährlich ist. Widerspruch und Klage gegen diese Feststellung haben keine aufschiebende Wirkung." (Quelle: NHundG). Will man mit seinem Hund allerdings in ein anderes Bundesland, wie z.B. zu unsere nächsten Nachbarn hier (NRW), braucht der Hund einen Wesenstest.

Wir wollten eigentlich mit unseren Hunden nach Den Haag, meinen Freund besuchen aber unsere große Hündin wird nun hier bleiben. Denn die Niederländer haben ein sehr heftiges Gesetz und da wird nach äußeren Merkmalen entschieden und der Hund kann direkt eingeschläfert werden... Da ist ein Polizist der Schiss hatte harmlos gegen.
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Re: "Kampfhund" erschossen

Beitrag von Schokoschrippe am Mi März 04, 2009 11:53 am

Ich finde es auch absolut unverantwortlich! Aber nicht etwa von den Polizisten... Wer einen solchen Hund hält sollte sich der Verantwortung seinen Mitmenschen gegenüber noch stärker bewusst sein als jemand mit einem Hund anderer Rasse aber auch die haben natürlich noch genug verantwortung für ihre Tiere!

Ich weiß wie das ist, denn ich habe ja selbst so ein potentiel gefährliches Exemplar hier liegen (derzeit unter die Bettdecke gekuschelt und schnarchend Rolling Eyes ) Und mich strechen auch oft Leute an, dass meine Schokimaus doch eigendlich gefährlich ist!?!
Man kann hier nur den Besitzern die schuld geben! Der Polizist hat in Notwehr gehandelt - was sollte er auch noch machen- und der Hund hat auch nur natürlich auf die "Eindringlinge" reagiert...

Wie schon geschrieben in dem Fall sollte immer der Besitzer bestraft werden, denn der Hund hat es nicht anders gezeigt bekommen.
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Re: "Kampfhund" erschossen

Beitrag von Die Wilde7 am Mi März 04, 2009 2:29 pm

Naja ich finde das absolut doof.
Wäre ein anderer Hund dagestanden würde nicht so schnell geschossen werden!
Die Kampfhunde stehen eben im dunklen Schatten!

Mein Motto: Das Problem liegt immer am anderen Ende der Leine!
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Re: "Kampfhund" erschossen

Beitrag von Lady Gandalfia am Mi März 04, 2009 4:32 pm

Das mit den Besitzern sehe ich auch so. Wir haben einen Dobi-Rotti-Schäferhundmix und bekommen auch recht oft schiefe Blicke. Dabei ist unsere Dame ein Lamm und unser kleiner Wusel eher ein Giftzwerg aber den findet jeder süß Wink
Mein Lieblingsbeispiel ist immer ein Staffordshire, der bei uns vorm Kindergarten auf sein großes und kleines Frauchen gewartet hat. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie die Leute geguckt haben. Besonders wenn er sich dann über sein Minifrauchen gefreut hat und jeder anscheinend darauf wartete, dass er sie frisst. Dieser Hund war so unglaublich lieb und ich mag die Rasse eh gerne. Ich bin der Meinung, dass diese Hunde mit der richtigen Erziehung und dem richtigen Herrchen nicht weniger lieb sind, als andere Hunderassen. Sie haben ihre Veranlagungen aber diese machen aus dem Tier nicht automatisch eine Kampfmaschine. Deswegen mag ich das Wort Kampfhund nicht.
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Re: "Kampfhund" erschossen

Beitrag von bean am Mi März 04, 2009 5:07 pm

ich seh das etwas anders....da ich nicht dabei war kann ich nicht beurteilen ob der hund wirklich aggressiv war. zeitungen können viel schreiben. wenn der hund tatsächlich angegriffen hat ist die erschießung für mich soweit ok. das ist reine selbstverteidigung, rassenunabhängig (gut, den zwergpudel usw lass ich da mal raus....) ein aggressiver hund, der menschen angreift, gehört nicht in die gesellschaft.
vielleicht stand der hund aber auch nur schwanzwedelnd da und es war gar nix los außer rassenhysterie. dann klar, hätt nicht sein sollen.
aber da keiner dabei war ist es schlecht zu urteilen finde ich. der einzigste, der wirklich schuld war ist das herrchen. entweder hatte er den hund nicht im griff, oder falsch ausgebildet oder auch nur ihn nicht angeleint auf hinweis des polizisten. für alle 3 möglichkeiten könnte ich dem in den ars..........

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