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Pilzinfektion bei Kornnatter

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Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Phoenix am Mi Jan 07, 2009 6:08 am

Der kleine Adonis hat sich, vermutlich aufgrund geschwächtem Immunsystem durch den Umzug und dann nach der Häutung, wo ja alle Kraftreserven eben dafür gebraucht werden, eine Pilzinfektion zugezogen.



Hier gut sichtbar an der Verfärbung und veränderter Hautstruktur hinter dem Kopf. Zunächst war nur eine kleine Hautfalte zu sehen, die auch nur auffällt, wenn man sich seine Tiere regelmäßig genau anschaut. Der Pilz hat sich aber dann schnell ausgebreitet, so dass wir beim Tierarzt waren.
Da der Kleine ansonsten wirklich fit ist, gut frisst, sich super gehäutet hat, gibt's nun nur ein Präparat, um das Immunsystem zu stärken und keine gezielte Behandlung gegen den Pilz. Dafür aber ist strengste Hygiene angesagt, und ein etwas trockeneres Terrarium. Ich bekam ein Desinfektionsmittel, welches ich aber abgelehnt habe, da mir das zu aggressiv schien. Nach einem Nachmittag Telefonaten und Eigenrecherche habe ich nun für den aktuellen Fall auf stark verdünntes Sagrotan zurückgegriffen. Das wird in jeder Menschen- und Tierklinik verwendet und tötet Pilzkeime und -sporen sicher ab. Nur ein gutes Nachspülen muss gewährleistet sein. Zum Nachwischen empfiehlt sich Zeitungspapier, da die Druckerschwärze leicht desinfizierend wirkt und das Papier so strukturiert ist, dass Rückstände des Reinigungsmittels ebenso wie noch vorhandene Mikro-Rückstände von sonstwas leicht entfernt werden können. Streifenfrei sind die Scheiben danach zudem Cool

Den Bodengrund habe ich erstmal auch gegen Zeitung ausgetauscht, eben wegen dem leicht desinfizierenden Effekt und weil es täglich leicht ausgetauscht werden kann.

Zudem die gesamte Einrichtung nochmal desinfiziert, bzw. Hölzer usw. in den Backofen gepackt. Tägliche übergründliche Reinigung des Terrariums steht jetzt erst mal auf der Tagesordnung.

Die Infektion selbst habe ich in Eigenregie und nach Rücksprache mit Tierarzt und zwei Tierheilpraktikern mit einem Arnika-Öl behandelt. Arnika wirkt u.a. antimikrobiell, d.h. bakteriostatisch, fungistatisch, antiphlogistisch, d.h. entzündungshemmend, außerdem schmerzlindernd und bei Entzündungen resorptionshemmend. Allerdings muss dringend darauf geachtet werden, dass die Arnika-Konzentration nicht zu hoch ist und das Tier nichts davon einnimmt! Ich empfehle das daher nicht grundsätzlich bei einer Pilzinfektion, sondern rate dringend, einen kundigen Tierarzt aufzusuchen! Ich hatte meine Arnikatinktur für diesen Zweck selbst hergestellt, also bitte auch keine beliebige Tinktur oder kein beliebiges Präparat aus dem Handel verwenden! Ich kenne mich halt beruflich etwas mit der Extration von Heilstoffen aus Pflanzen aus und weiß, wie ich was herstellen kann - wenn ich es kann.

Dennoch möchte ich auf solche unkonventionellen Methoden hinweisen, denn sie haben für das Tier bei richtiger Anwendung keinerlei Nebenwirkungen, sie fördern die Heilung und stärken den Selbstheilungseffekt.

Die weitere Behandlung wird nun so aussehen, dass natürlich weiterhin strengste Hygiene angesagt ist, die Luftfeuchtigkeit etwas niedriger gehalten wird und mittels eine Vitaminpräparates, das ich noch bekomme, das Immunsystem einen kleinen Schub bekommt. Auf das Ergebnis, um welchen Pilz es sich handelt und welches medizinische Präparat zur Behandlung geeignet ist (oder wäre, vielleicht kriegen wir das ja so in den Griff), warte ich noch. Dies war eine Maßnahme vorab.

Nochmal ganz konkret - ich empfehle hiermit keinesfalls Experimente gleich welcher Art, zieht bitte immer einen Tierarzt hinzu, und das sobald wie möglich! Ich möchte nur vom aktuellen Fall berichten und damit auch aufzeigen, dass es viele schnelle und effektive Handlungsmöglichkeiten geben kann - je nach Tier und aktuellem Krankheitsfall. Es lohnt sich sicher, sich da mal zu informieren und auch die Tierärzte drauf anzusprechen oder darauf aufmerksam zu machen (nicht nur bei Reptilien!)

Noch ist der kleine Adonis von seinem Pilzleiden geplagt, aber es schaut bisher erfolgversprechend aus. Ich berichte dann hier weiter, wie sich das Ganze entwickelt.
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Phoenix am Mi Jan 07, 2009 9:46 am

Ich weiß nicht, ob man es auf den Fotos erkennt, hatte jetzt keine Möglichkeit ohne Stress für die Schlange nochmal aus derselben Perspektive zu knipsen, aber die infektiöse Stelle ist deutlich weniger / besser geworden, bereits 12 Stunden nach der ersten Arnika-Behandlung - in Kombination mit den weiteren erwähnten Maßnahmen.



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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Felis silvestris am Mi Jan 07, 2009 12:27 pm

Mein armer Kleiner *tätschel*. Er sieht aber nicht wirklich so aus, als hätte er irgendwelche Kraftreserven aufgebraucht Mgreen . Aber der Stress wird wohl nicht zu verachten sein, den so ein Umzug mit sich bringt.

Die Behandlung mit Arnika ist natürlich ein interessantes Projekt. Hast Du seid dem ersten Einsetzen der Tinktuer noch ein weiteres Ausbreiten des Pilzes auf der Haut beobachtet?

Magst Du mir eine PN schreiben, auf welche Parameter Du bei der Tinktur/der Herstellung geachtet hast? Ich habe zwar im chemischen Bereich mehr Erfahrung, bin aber mit einem Pharmazeuten befreundet, der mir sicher eine passende Tinktur herstellen würde wenn mal so ein Fall in meinem Bestand auftreten sollte Wink , deine Bilder hab ich auch gleich gespeichert *danke* .

LG
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Phoenix am Mi Jan 07, 2009 1:39 pm

Ein weiteres Ausbreiten konnte ich nicht feststellen, im Gegenteil, bereits 12 Stunden nach dem Auftragen von Arnika gingen die Symptome leicht zurück. Mal sehen wie's heute Abend aussieht.

Ich schick Dir später eine PN dazu, wobei ich für einige Detail-Infos erst mal meine Schwester interviewen muss. Die hat mal in der Schweiz bei Roche in der Forschung gearbeitet, wahrscheinlich so was ähnliches wie Du auch machst. Auf Arnika kam ich vor einiger Zeit durch Jacko's ständige Allergien und Gelenkprobleme. Medikamente hat er so gut wie gar nicht vertragen, und ständig Cortison-Spritzen wollte ich ihm auch ersparen. Alternativ dazu und zu Diclofenac hat er dann Arnika innerlich in homöopathischer Form bekommen und für die äußere Anwendung hatte ich selbst was auf reiner Öl-Basis hergestellt, weil ich da sicher sein konnte, dass sonst nichts drin ist.

Hier mal allgemeine Links zu Arnika
http://www.bio-pro.de/de/region/freiburg/magazin/02747/index.html
http://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/arnika.htm

Bei Schlangen ist problematisch, dass sie den Wirkstoff stärker über die Haut absorbieren als Mensch oder Hund, mal ganz abgesehen vom Größenverhältnis. Deswegen nur minimale Anwendung in minimaler Konzentration.
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Phoenix am Fr Jan 09, 2009 12:42 am

Hier mal die neusten Fotos von der abheilenden Infektion aus verschiedenen Perspektiven, ich hoffe, man erkennt den Unterschied zum Ausgangsfoto. Die Verfärbungen sind deutlich weniger geworden, deutlich erkennbar an den helleren Stellen der Haut, die zuvor doch arg verfärbt waren, und nichts ist mehr faltig, die Sache hat sich nach und nach wieder auf den Infektionssursprung beschränkt, der nun sicher auch verheilt. Zu sehen ist ansonsten eigentlich nur noch, dass die Schuppenstruktur etwas angegriffen / verändert aussieht, aber das ist sie ja nun auch bis mindestens zur nächsten Häutung. Akut erkrankt ist die Haut definitiv nicht mehr *argfreu*







Die Behandlung hat sich bisher beschränkt auf tägliches Desinfizieren des Terrariums und aller Einrichtung und 1-maligem vorsichtigen Auftragen von besagter Arnika-Lösung.
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Phoenix am Di Jan 13, 2009 12:47 am

Heute bekam er zum dritten und letzten Mal Arnika auf die Infektion. Ausgebreitet hat sich bisher nichts weiter, es sieht inzwischen eher aus wie alte Haut, die abgestreift werden will. bleibt jetzt abzuwarten und vor allem zu beobachten.
Sollte sich doch noch was wieder negativ verändern, sind wir natürlich sofort beim Tierarzt und fahren 'härtere' Geschütze auf. Da glaube ich aber inzwischen nicht mehr dran. Der erste Schock wenn mit einem Tier was nicht stimmt ist ja manchmal groß und man denkt gleich es passiert sonstwas.
Aber wie ich Felis schon gesagt hatte - wenn so gesunde und kräftige Tiere abgegeben werden wie ihre, die kommen auch mit einer kleinen Krankheit gut klar.
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Phoenix am Di Jan 13, 2009 12:24 pm

Gute Nachricht - auch aus tierärztlicher Sicht ist alles super abgeheilt, nach 1 - 2 Häutungen sollte nichts mehr zu sehen sein.

Jetzt stand noch im Raum, 3 - 4 Wochen mit der Fütterung Vitamin A zu geben. 400 Einheiten je Fütterung. Da bin ich jetzt überfragt, ob das nötig / sinnvoll ist, ich tippe mal eher auf Nein. Der Pilz ist innerhalb 1 Woche abgeheilt und ansonsten ist er ja topfit.

Und die schlechte Nachricht - Luna's Ausreißer heute Morgen und das Schlammloch haben mir 'ne Gehirnerschütterung verpasst, den Herrn Adonis hab' ich grad noch durchchecken lassen, und nun fall ich um Neutral
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Felis silvestris am Di Jan 13, 2009 3:12 pm

Na dann bist Du jetzt wohl erstmal dann mit gesund-gepflegt werden: schmusekatze . Ich wünsch dir eine gute Besserung!

Soweit ich weiß kommt es bei Reptilien durch Vitamin Mangel zu Mangelerscheinungen die zum Kräuseln/Verlust der Schuppen führen und häufig mit einem Pilz verwechselt werden. Evtl. will dein TA deswegen die Vitamine geben?

LG und ich wünsche euch beiden gute Besserung und viel Ruhe!
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Phoenix am Do Jan 15, 2009 2:24 am

Denke auch, dass da immun- oder ernährungsbedingte Hautprobleme mit einer den Erscheinungen einer Infektion verwechselt werden. Vorerst mache ich nichts weiter, jetzt mal in Ruhe abwarten. Eine wirklich Immunschäche oder ein Mangel ist allzu unwahrscheinlich!

Na dann bist Du jetzt wohl erstmal dann mit gesund-gepflegt werden: schmusekatze . Ich wünsch dir eine gute Besserung!

Danke, Stein ist wirklich so viel härter als mein Kopf, glaubt man kaum autsch
Immerhin kann ich schon wieder aufrecht sitzen und tippen, und die Hunde hatten auch mal wieder das Vergnügen, kurz mit mir rauszugehen, bis heute Abend hatten andere sie abgeholt, nichts ging mehr Sleep
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Phoenix am Mi Jan 28, 2009 10:09 pm

Er hat sich trotz allem problemlos und in einem Stück gehäutet cheers
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Felis silvestris am Do Jan 29, 2009 12:16 am

Braves Bürschchen sunny

Die schlechte Nachricht: Meine Opal Striped hat es jetzt auch erwischt, allerdings scheint es sich wohl um einen anderen Pilz zu handeln, neben der etwas "raueren" aber nicht farbveränderten hab ich bei ihr richtig kleine Hautrisse entdeckt. War heute auch beim TA (hat all inklusiv nur 15€ gekostet). Ich hab Imaverol bekommen, mit der sie alle zwei bis drei Tage betupft werden soll (hat ihr heute glaube ich auch schon ganz gut gefallen. Sie war recht zappelig, aber sobald ich mit dem Auftragen angefangen habe hat sie sich entspannt), nach dem Auftragen muss ich ihr nur jedes Mal den Wassernapf wegnehmen, damit sie das Zeug nicht aufnimmt.

Außerdem haben wir noch Vitamin B-Komplex N Ceva mitbekommen, zum ins Futtertier injezieren, weil Hautrisse auch durch Vitaminmangel verursacht werden können und ich sie die letzten Mahlzeiten mit FroFu aus dem Großhandel gefüttert hatte.

Morgen kann ich mal versuchen ein Foto für euch zu machen, allerdings ist bei derHellen Schlange nicht wirklich viel zu erkennen Rolling Eyes .

...und so komme ich früher als gehofft zu ausprobieren von Phoenixs Arnika-Tinktur-Rezept Rolling Eyes .
Aber das gute ist ja immerhin: Es ist nichts schlimmeres Very Happy (und mein TA ist auch Kornifan und hat sich total darüber gefreut mal eine Opal Striped in die Finger zu bekommen tongue )

LG
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Phoenix am Do Jan 29, 2009 12:59 am

So'n Mist ...

Muss morgen noch mal versuchen meine Schwester zu erreichen, hat bisher noch nicht geantwortet, aber eigentlich müsste sie längst wieder da sein.

Ansonsten könnte ich Dir was von der Salbe schicken, da hab' ich noch bisschen was hier, Adonis hat sie gut vertragen.

Auch mit den Hautrissen könnte Arnika hilfreich sein, reparieren lässt sich zwar an der äußeren Hautschicht nichts, aber vielleicht lassen sich so die Spätfolgen für die unteren Hautschichten geringer halten.

Meine Tierärztin meinte diesbezüglich noch alternativ, dass auch einfach Arnika-Blüten (ggf. auch getrocknet) mit Heißem Wasser übergossen werden können, wie Tee eben, und dann die abgekühlte und gefilterte Flüssigkeit aufgetragen. Schaden kann's nichts.

Welche war jetzt noch mal die Opal Striped? (Blick bei den ganzen Bezeichnungen immer noch nicht durch.)

Alles Gute jedenfalls für die Schlange! ❤
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Felis silvestris am Do Jan 29, 2009 1:21 am

Das mit dem Aufguss ist eine Gute Idee, ich geh morgen mal in die Apotheke. Mal schauen ob die getrocknete Blüten da haben Very Happy , wenn nicht "musst" Du mir eben was schicken Wink .

Soweit geht es ihr ja prächtig (frisst wie ein Scheunendrescher) und ist auch sonst eine ganz Mutige, naja Rolling Eyes .

Opal sind alle Tiere, die reinerbig auf Lavender und Amel sind. Meine Kleine ist zusätzlich hom. auf Striped (für mein Lavender/HypoLavender Striped Projekt). Eigentlich wollte ich eine Lav Striped, aber das Frauchen vom Züchter hat die ausversehen in ein anderes Päckchen gepackt (natürlich hat niemand diese 400€-aufwärts Schlange bekommen *hust, hust* ) und so hab ich als Ersatz dieses (viel wertvollere) Tierchen bekommen (obwohl ich Opal eigentlich nicht so schön finde) und bin inzwischen auch ganz froh darüber. Vom Charakter her ist sie einfach einmalig Herzchen .

Hier ein Bildchen (noch ohne Pilz):


LG
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Felis silvestris am Fr Jan 30, 2009 6:34 pm

Huhu!

Hier ist jetzt ein Bild von dem armen Wurm:


Heute war wieder "Tinktur-Tag", ich hab mir aber schon getrocknete Arnika besorgt und werde ab morgen oder übermorgen zusätzlich mit einem Aufguss behandeln.
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Phoenix am Fr Jan 30, 2009 9:07 pm

Sieht ja ganz schön zerfurcht aus. Ist's jetzt schon besser geworden mit dem Mittel auftragen?

Bei Adonis ist seit der Häutung gar nichts mehr zu sehen (und so langsam kriegt er auch ganz interessante Farben):





Alleine deshalb würde ich's mal mit Arnika versuchen Mgreen
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Felis silvestris am Fr Jan 30, 2009 9:12 pm

Klasse wie es bei Adonis geholfen hat! (Und er sieht schon recht rosa aus, super =) )

Es ist auf jeden Fall nicht schlimmer geworden bei meiner Kleinen und die Stelle an der der Hautriss war ist jetzt zu und fühlt sich schorfig an.

LG
Felis die jetzt Sushi essen geht *mjam*
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Phoenix am Sa Jan 31, 2009 10:11 am

Hi Felis,

ich konnte weder meine Schwester noch sonst jemanden aus der Familie erreichen.

Merkwürdig. So langsam mache ich mir Gedanken ... was / ob da was passiert ist, was ich wegen Krankheit (Kopfflug) nicht mitbekommen habe.

Ich bleibe dran ... und für Deine kleine Opalschlange alles Gute!
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Felis silvestris am Sa Jan 31, 2009 4:15 pm

Oh Neutral .Ich hoffe, dass bei deiner Familie alles ok ist.

Ich halte euch auf dem Laufenden, wie es bei der Kleinen weitergeht.

LG
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Felis silvestris am Di Feb 03, 2009 9:02 pm

Huhu!

Leider steht es um meine Kleine nicht so gut,nachdem sich ihr Zustand gestern verschlechter hat musste ich sie jetzt erstmal zur weiteren Behandlung beim TA lassen Sad . Ich hoffe es wird alles gut...
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Phoenix am Di Feb 03, 2009 10:05 pm

Oje, was war denn jetzt?? Und was wird tierärztlicherseits gemacht?
Ich hatte schon mal irgendwo gelesen, als ich auf der Suche wegen Pilz-Behandlung war, dass die ein oder andere plötzlich im Zustand arg verschlechtert war. Es bestand auch der Verdacht, dass das aufgrund der Nebenwirkungen der Medikamente (zieht ja auch über die Haut ein bei Tinktur) sich der Gesamtzustand verschlechtert hat. Leider war nirgends bei den Berichten erwähnt, um welche Art Pilz und welches Medikament es sich gehandelt hat. Oder eben dass die Pilzinfektion ohnehin nur ein Symptom war, wobei das eigentliche Problem ganz woanders lag und unerkannt blieb. Hoffentlich erholt er sich schnell!!!

Zur Ergänzung - meine Schwester habe ich inzwischen auch erreicht, die sind nur alle krank. Sie weiß leider auch nicht mehr, welches Öl sie mir gegeben hatte und welches Verhältnis Arnika-Öl wir schließlich hatten. Das lief alles über ihre Mailadresse bei Roche, wo sie ja nicht mehr arbeitet, und ich hatte da noch einen Windowsrechner, wo ich an die Mails nicht mehr rankomme Mad Da sieht man mal wieder, wie gut es doch wäre, sich alles auszudrucken.
Sollte ich nochmal was herstellen, werde ich auf Aufbrühen und / oder Olivenöl zurückgreifen.

Bin ich froh, dass der kleine Adonis das so gut weggesteckt hat Neutral
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Felis silvestris am Di Feb 03, 2009 10:15 pm

Ja, der Verdacht einer Vergiftung besteht ua. auch, es könnte aber auch eine Schwächung aufgrund des Pilzes sein.

Er möchte ihren Kreislauf jetzt erstmal stabilisieren und dann vorsichtig mit einem anderem Mittel behandeln (Diese Fungizide belasten nach seinen Angaben wohl stark die Leber).

Er meinte aber, dass er es für unwahrscheinlich hält, dass die Arnika der Auslöser für die Apathie ist.

Ich hoffe sie packt es, mache mir echt Sorgen No (Aber immerhin ist deine Familie wieder aufgetaucht Wink )

LG
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Phoenix am Di Feb 03, 2009 10:44 pm

An Nebenwirkungen durch Arnika dachte ich jetzt auch weniger, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass Du eine dicke Schicht 'Arnika-Eintopf' draufgeschmiert hast.

Bei dem was ich gelesen hatte ging es um Nebenwirkungen des verordneten Medikaments. Eben das kann eine geschwächte Schlange, und eine Infektion ist immer Zeichen einer Schwächung des Immunsystems, noch mehr schwächen. Und dann eben auch die Gefahr einer Vergiftung (Leber, Nieren) eher besteht, weil ein intaktes Immumsystem das einfach wegstecken kann, was ein überfordertes Immunsystem völlig zusammenbrechen lassen kann.
Oder aber die Infektion selbst greift auch andere Körperregionen an (Leber, Magen, Darm) weil das Immunsystem sie nicht auf den eigentlichen Infektionsherd beschränken kann. Oder eben umgekehrt - der eigentliche Infektionsherd liegt ganz woanders, und nur durch eine Auswirkung wie eine Pilzinfektion bemerkt man, dass überhaupt was nicht stimmt.

Das sind ja auch meine Bedenken bei meinem Python zur Zeit - auch wenn das hier off topic ist. Wenn ich den jetzt gleichzeitig gegen Flagellaten und Nematoden behandeln lasse, nachdem er sich gerade berappelt hat, tu ich ihm insgesamt möglicherweise keinen Gefallen, weil er die Komplettbehandlung gar nicht verkraftet. (Ich schreibe dazu aber noch was im entsprechenden Thread).

Auf jeden Fall wünsche ich Deinem / Deiner Kleinen schnellste Genesung, Dir natürlich auch für ihn!!!!!!!!!!!
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Felis silvestris am Mi Feb 04, 2009 1:07 pm

Ich hab vorhin eine Nachricht von meinem TA auf dem AB gehabt: Sie hat die Nacht leider nicht überlebt Crying or Very sad ...das muss ich jetzt erstmal verdauen. Das amre Schlängelchen No
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

Beitrag von Phoenix am Mi Feb 04, 2009 7:56 pm

Och nee so ein Mist ... Crying or Very sad Evil or Very Mad Sad
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Re: Pilzinfektion bei Kornnatter

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